Ihren Ursprung hat die Stiftung im 1953 erfolgten Verkauf der sieben Jahre zuvor von
britischer Seite gegründeten Verlagsgesellschaft Die Welt, die der Hamburger Verleger
Axel Springer übernahm. Bei der Gelegenheit wurde vom Hohen Kommissar des
Vereinigten Königreichs für Deutschland und der nunmehrigen Tochtergesellschaft des
Verlagshauses Axel Springer die Stiftung Die Welt zur Förderung und Unterstützung
der Zeitungswissenschaften sowie des journalistischen und verlegerischen
Nachwuchses errichtet.
  Die in Hamburg ansässige Stiftung förderte vor allem die Zeitungswissenschaften
und die Journalistenausbildung. Überdies lobte sie 1961 den Theodor-Wolff-Preis aus,
der seit 1972 vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger vergeben wird.
Sie unterstützt auch bedürftige Personen, die sich auf dem Gebiet der Publizistik
Verdienste erworben haben.
 
  Axel Springer beschloss 1966 die finanzielle Ausstattung der Stiftung zu erhöhen und
sie in Axel Springer Stiftung umzubenennen. Seitdem hat sie ihren Sitz in Berlin, wie auch
die Axel Springer SE. Von 1981 bis 2010 wurde die Axel Springer Stiftung in nachhaltiger
Weise von ihrem Vorstandsvorsitzenden Prof. h.c. Ernst Cramer geprägt. Der Journalist
und Vertraute des Verlegers Axel Springer war dem Verlagshaus über mehr als fünf
Jahrzehnte engstens verbunden.
Axel Springer und
Ernst Cramer vor dem
Berliner Verlagshaus,
1966